Muttermale
und Hautkrebsvorsorge

Ein wichtiges Thema in der Dermatologie ist die Früherkennung und Behandlung von Hautkrebs

Dazu dient das jährlich Hautscreening bei der die gesamte Haut auf bösartige Veränderungen untersucht wird. Hierbei kommen auch ein Auflichtmikroskop (das Dermatoskop) und eine dermatologische Lupe zum Einsatz. Somit können bösartige Veränderungen der Haut rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Weißer Hautkrebs

Dazu zählen das Basalzellkarzinom (oder Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom.

Beide Krebsformen sind sehr häufig und entstehen primär an sonnenexponierten Arealen.

Häufig ist der Ausbruch dieser Form daher an Gesicht, Schultern und Händen zu beobachten. Sie sind oft ein Zeichen einer fortgeschrittenen Schädigung der Haut durch UV-Strahlen. Während Basaliome so gut wie nie streuen, kann dies bei einem Plattepithelkarzinom sehr wohl, wenn auch im Vergleich zum schwarzen Hautkrebs weitaus seltener, passieren.

Schwarzer Hautkrebs

Er ist seltener, aber gefürchtet, da sein Metastasierungsrisiko deutlich höher ist. Daher ist die frühe Erkennung im Rahmen des jährlichen Muttermalchecks und die rechtzeitige Entfernung von enormer Bedeutung. Muttermale, welche schnell wachsen, sich rasch in Farbe oder Form verändern, jucken oder gar bluten, sollten schnell einem Dermatologen zur Begutachtung gezeigt werden.

Hier ist das frühe Reagieren von hoher Priorität.

Selbstcheck von Muttermalen nach der ABCD-Regel:

1) Asymmetrie: ein verdächtiges Muttermal ist nicht rund und symetrisch

2) Begrenzung: ein verdächtiges Muttermal ist unregelmäßig begrenzt

3) Colour: ein verdächtiges Muttermal zeigt einen unregelmäßigen Farbton, ist mehrfärbig und/oder hell und dunkel

4) Durchmesser: ein verdächtiges Muttermal wächst, hat einen hohen Durchmesser (>6mm)

Diese einfache Selbstbeobachtung kann ein erstes Indiz zur Dringlichkeit der Untersuchung bedeuten.

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